„Schneesturm QiGong”
Schneesturm QiGong
Heute Nacht, kurz nach Vier Uhr, ging ich nach draußen und stellte mit Verwunderung fest, dass es geschneit hatte und an manchen Stellen Schnee lag. Ich schloss die Augen, entspannte mich und atmete die reine, frische Luft tief ein.
Es roch nach mehr. Ein kleiner Schnee-Sturm kündigte sich an.
Irgendwann, während meiner QiGong Übungen kam mit dem Wind auch der Schnee zurück. Es wurde stürmisch, wild, es wurde laut und alles geriet in Bewegung. Es tobte ein kleiner Sturm und ich stand mittendrin!
Herrlich, wohltuend war das Gefühl dass mich überwältigte. Ich fühlte das wilde, gefährliche, ursprüngliche das mich berührte, in seinen Bann zog. Etwas mächtiges umhüllte mich. Es war aber nicht so als würde ES in mich eindringen, sondern so als würde ICH hinein-gezogen, auf-gesogen, auf-genommen werden.
Es schneite.
Ich spürte den Schnee auf meiner Haut, auf meinem Gesicht. Er war weder kalt noch unangenehm!
Als ich die Augen nach mehr als einer viertel Stunde wieder öffnete, war alles um mich herum von einer hellen, weißen, geschlossenen Schneedecke bedeckt. Ich fühlte mich wohl, es war mir überhaupt nicht kalt, im Gegenteil mir war heiß! Durch meinen Körper floss das wohltuende, frische Schnee-Sturm Qi.
Ich habe nicht gewusst wie viel Hitze Kälte erzeugen kann! Ich bin wie ein Neugeborenes eingeschlafen und auch jetzt noch, nach zwölf Stunden, spüre ich die Wärme in mir!
Schneesturm QiGong | Amadeo, 22 November 2008